Spezielle Milchsäurebakterien beugen offenbar Nasennebenhöhlenentzündung vor, wie eine Studie mit über 200 Probanden zeigt. Von ihrer Bakterienflora in der Nase wurden Abstriche gemacht und genau untersucht. Personen, die selten oder nie mit Entzündungen im Bereich der Nase zu tun hatten, wiesen deutlich mehr der stäbchenförmigen Laktobazillen auf.
Laktobazillen sind auch in der Darm- und Vaginalflora zu finden. Dass sie die Gesundheit dort schützen, war schon längere Zeit bekannt.
Aktuell wird getestet, ob sich ein spezielles Nasenspray entwickeln lässt, das dazu beiträgt, dass die Milchsäurebakterien sich in der Nasenflora verbreiten können.
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