Blutspenden retten Leben und werden dennoch oft aufgeschoben. Vor allem im Sommer geraten die Reserven regelmäßig unter Druck. Gleichzeitig werden zu jeder Jahreszeit Blutkonserven benötigt – ob nach Unfällen, bei Operationen, während Krebstherapien oder bei chronischen Erkrankungen, jeden Tag werden in Deutschland tausende Konserven benötigt.
Zudem schrecken einige Menschen noch vor einer Spende zurück … Das sind die Die häufigsten Mythen rund um die Blutspende:
„Blutspenden ist gefährlich.“: Für gesunde Menschen ist eine Blutspende in der Regel gut verträglich. Vor jeder Spende findet ein medizinischer Check statt, unter anderem mit Fragen zur Gesundheit sowie einer Kontrolle von Blutdruck und Hämoglobinwert.
„Danach bin ich tagelang geschwächt.“: Viele Spenderinnen und Spender fühlen sich bereits nach kurzer Zeit wieder fit. Wichtig sind ausreichend Flüssigkeit, eine kleine Ruhepause und körperliche Schonung direkt nach der Spende.
„Mein Körper hat danach zu wenig Blut.“: Der Körper gleicht die entnommene Menge schnell wieder aus. Das Blutplasma regeneriert sich innerhalb weniger Tage, die roten Blutkörperchen in einigen Wochen.
„Nur ältere Menschen brauchen Blutkonserven.“: Tatsächlich kommen Blutprodukte in nahezu allen Bereichen der Medizin zum Einsatz, von Frühgeborenen über Unfallopfer bis hin zu Krebspatientinnen und -patienten. (Barmer)